Hofgeschichte

WIE AM HOFVEITLHOF ALLES BEGANN…

1414
erste urkundliche Erwähnung eines Herrn Hofer Hans am Hof
1542 – 1555
Aus den Namen der beiden Besitzer „Hofer“ und „Veit“, die in diesen Jahren den Betrieb bewirtschafteten, stammt der heutige Vulgoname „DER HOFVEITL“
1872 – 1882
Erstmals wird der Name SCHLEGL (Schlegl Matthias und Cäcilia) mit dem Hof in Verbindung gebracht.
1882 – 1920
Schlegl Johann und Maria
1920 – 1960
Schlegl Peter und Barbara
1960 – 1993
Schlegl Peter und Klara
seit 1993
Schlegl Peter und Monika

 

Von den ersten Schlegl’s am Hofveitlhof bis heute hat sich vieles geändert. Doch es konnte auch einiges erhalten werden. Vor allem die Tatsache dass der Grund und Boden die Versorgung der Familie sichert und mit den zusätzlich erwirtschaftbaren Lebensmitteln Menschen in der Umgebung versorgt werden. Zu Zeiten von Schlegl Matthias und Cäcilia sah das sicher noch anders aus: Man brachte damals mit Körben und zu Fuß die große Vielfalt, die Acker, Wald und Vieh erbrachten, (also vor allem Milch, Getreide, Gemüse, Obst und Holz) nach Graz, um sie dort den Menschen zum Verkauf oder Tausch anzubieten. Heute sieht das ein wenig anders aus, doch der Grundgedanke und das Ziel bleiben gleich: Ausgezeichnete Nahrungsmittel durch Handarbeit erwirtschaften um sich selber, und an Qualität interessierten Menschen, etwas Gutes zu tun.

Im Jahre 1985 begannen Schlegl Peter und Monika auf den Bauernmarkt zu fahren. Dass sie damit eine richtige Tradition begannen, war ihnen damals sicher nicht bewusst. Denn seitdem vergeht beinahe keine Woche an denen am Freitag in der Früh nicht Brot gebacken, die Lebensmittel in Kisten gut verpackt und in den Bus geladen werden. Und dann geht es ab auf den Bauernmarkt, den die beiden auch nach 30 Jahren nicht missen möchten, denn es gibt einiges worauf man sich jede Woche freuen kann:

  • auf freundliche Gesichter,
  • auf nette Worte,
  • auf neue Witze,
  • auf gute Tipps,
  • auf so manchen Ratschlag,
  • auf kulinarische Köstlichkeiten und
  • auf Anlässe zum gemeinsamen Feiern und Mitfühlen.

Die positiven Erlebnisse der ersten Jahre am Bauernmarkt in Hitzendorf und Straßgang und der Nachfrage nach Eiern brachte Peter und Monika dazu, neben dem bisherigen Angebot an Brot, Gemüse, Obst, Milch, Schweinefleisch, Kernöl und Säften auch Eier zum Verkauf anzubieten.

Schon mit dem ersten Hühnerstall (1987) wurden wichtige Erfahrungen gesammelt: Bald wurde klar, dass die damals in Österreich vorherrschende Legehennenbatterien nicht mit der Überzeugung von Peter und Monika überpasste. So bauten sie im Jahre 1994 den ersten Bodenhaltungsstall in Österreich. Auch das Futter sollte vom eigenen Hof stammen, wofür eine Mischanlage mit Silos für den Mais sorgte. 2003 wurde der Hof modernisiert und ein Freilandstall dazu gebaut.

An den köstlichen Nudeln, die Monika für die Familie gemacht hatte, fanden auch die Kunden bzw. Kundinnen Geschmack. Aus diesem Grund wurde das Angebot wieder vergrößert: um hausgemachte Nudeln aus Hartweizengrieß und hofeigenem Dinkelmehl.

Auch wenn das breite Sortiment für die Versorgung der Familie immer noch besteht, so wurde doch der Entschluss auf eine Spezialisierung gefasst: Eier, Nudeln und Kernöl.